10 Gebote für Landschaftsfotografinnen und -fotografen 10

 10. Warte nicht, bis du am Grand Canyon stehst!

Dont wait, until you are at the Grand Canyon!

Oder wahlweise an den Drei Zinnen, am Kirkjufell in Island, im Monument Valley, im Banff National Park etc.. Wenn du zuhause keine bewegenden Bilder hinkriegst, schaffst du es auch nicht am Grand Canyon.

 

Natürlich sind in den Alpen die Berge höher, in Finnland die Wälder tiefer, die Strände auf den Seychellen weißer. Aber am Ende geht es nicht darum, einfach den Grand Canyon zu fotografieren oder sonst ein Naturdenkmal. Es geht darum, die Essenz eines Ortes, einer Naturerscheinung herauszuarbeiten, die Stimmung, die Wirkung des Lichtes, meinetwegen: die Magie.

 

Es kommt darauf an, ein Foto zu schaffen, dass die Betrachter berührt. Das, was dich berührt, soll auch den berühren, der sich dein Foto ansieht. Das geht auch zuhause.

 Außerdem trainiert es dein technisches Können (Umgang mit Kamera und Zubehör, Licht, verschiedenen Wettersituationen), deinen fotografischen Blick und deine Fähigkeit, ein Bild zu komponieren.

Ganz abgesehen davon: Auch im Wald um die Ecke  warten allerlei Herausforderungen. Ein Wildschwein in heimischen Wäldern zu fotografieren ist schwerer als einen Löwen im Krüger Nationalpark abzulichten.

Die Fotos enstanden an dem kleinen See bei uns im Dorf. Ich musste nur aus der Haustür treten, über eine Straße und um die Ecke gehen.

 

 

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