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Unter Bussarden - der Nachschlag

 

Eigentlich wollte ich das Tarnzelt schon wieder abbauen, aber dann kam der Winter noch einmal mit Macht zurück – und vor allem mit richtig viel Schnee. Dann sieht dann alles gleich eindrucksvoller und schöner aus. Keien Grashalme mehr, die von den Hauptdarstellern ablenken. Der Schnee machte für die Greifvögel die Futtersuche noch mal schwerer, so dass sich noch weitere Bussarde einfanden. Und auch ein paar andere Gäste – zum Beispiel eine hungrige Kohlmeise. Meisenknödel bestehen ja zum größten Teil auch aus tierischem Fett. Warum also nicht ein Stück Damwild? Und dann ließ sich der Rotmilan blicken! Rotmilane greifen ihre Beute vom Boden im Flug – ohne zu landen. Auch dieser Vogel schnappte sich wieder ein paar Brocken weg, ohne sich niederzulassen. Immerhin waren schöne Flugbilder möglich, als er über dem Futterplatz gaukelte. Der Rotmilan ist übrigens der zweitgrößte Greifvogel Norddeutschlands und immer ein toller Anblick.

Am interessantesten waren wieder die Streitereien zwischen den Bussarden. Teilweise artete das in regelrechte Rummelplatzschlägereien aus. So dramatisch die Bilder aussehen und den Überlebenswillen der Bussarde ausdrücken, die Kämpfe dauerten stets nur wenige Sekunden und endeten in der Regel unblutig, indem der unterlegene Vogel sich vom Acker machte.

Ich empfehle, die Fotos im Vollbilsmodus vor schwarzem Hintergrund zu betrachten.

 

Die erste Sammlung an Bussardfotos gibt es hier! Noch mehr Greifvögel findet ihr hier.  

 

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